Konfigurieren eines individuellen Scans

Wichtig: Wenn Sophos Endpoint Security and Control über eine Management-Konsole verwaltet wird, werden hier vorgenommene Änderungen eventuell nicht berücksichtigt.
Standardmäßig erkennt und bereinigt Sophos Anti-Virus während eines individuellen Scans die folgenden Threats:
  • Viren
  • Trojaner
  • Würmer
  • Spyware
  • Adware und andere potenziell unerwünschte Anwendungen
  • Rootkits

So konfigurieren Sie einen individuellen Scan:

  1. Klicken Sie auf der Startseite im Bereich Antivirus und HIPS auf Scans.
    Nähere Informationen zur Startseite entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Die Startseite.
  2. Wählen Sie den gewünschten Scan aus der Liste Verfügbare Scans aus und klicken Sie auf Bearbeiten.
  3. Klicken Sie auf Scan konfigurieren.
  4. Wählen Sie im Bereich Scannen auf die unten beschriebenen Optionen aus.
    Option Beschreibung
    Adware und PUA „Adware“ ist Werbung (meist in Popup-Fenstern), die sich negativ auf die Produktivität und die Systemleistung auswirken kann.

    PUA (potenziell unerwünschte Anwendungen) sind Programme, die an sich nicht schädlich sind, generell aber für die meisten Unternehmensnetzwerke als nicht geeignet angesehen werden.

    Verdächtige Dateien Verdächtige Dateien weisen zwar für Viren typische Merkmale auf, sind jedoch nicht zwingend schädlich, da diese Merkmale auch bei harmlosen Programmen auftreten können.
    Rootkits Wenn Sie eine vollständige Systemprüfung auf einem Computer durchführen, wird der Computer auch auf Rootkits gescannt (wenn Sie ein Mitglied der SophosAdministrator-Gruppe sind).

    Sie können auch im Rahmen eines individuellen Scans auf Rootkits scannen.

  5. Wählen Sie im Bereich Sonstige Scan-Optionen die unten beschriebenen Optionen aus.
    Option Beschreibung
    Scannen aller Dateien Es empfiehlt sich, nur im Rahmen eines wöchentlichen Scans alle Dateien zu scannen, da sich dies negativ auf die Systemleistung auswirken kann.
    Scannen von Archivdateien Aktivieren Sie diese Option, um die Inhalte von Archivdateien oder komprimierten Dateien zu scannen. Diese Option ist nur erforderlich, wenn Sie solche Dateien herunterladen und verteilen, ohne sie zu entpacken.

    Wir empfehlen jedoch, die Option zu deaktivieren, da sich die Scandauer andernfalls beträchtlich erhöht.

    Da potenziell schädliche Bestandteile von Archiven oder komprimierten Dateien von On-Access-Scans blockiert werden, sind Sie dennoch vor Threats in Archiven oder komprimierten Dateien geschützt.

    • Aus Archiven extrahierte Dateien werden zudem beim Öffnen gescannt.
    • Mit dynamischen Packprogrammen, wie PKLite, LZEXE oder Diet, komprimierte Dateien werden gescannt.
    Scannen des Systemspeichers Aktivieren Sie diese Option, um den vom Betriebssystem genutzten Systemspeicher automatisch stündlich im Hintergrund auf Malware zu scannen.
    Anmerkung: Die Option ist nur auf 32-Bit-Betriebssystemen verfügbar.
    Scannen mit niedriger Priorität Unter Windows Vista und höher können Sie den individuellen Scan mit niedriger Priorität ausführen, um die Auswirkung auf die Systemleistung zu minimieren.