Passphrase für SafeGuard Data Exchange

Der Benutzer muss eine Passphrase eingeben, die zum Erzeugen von lokalen Schlüsseln für den sicheren Datenaustausch mit SafeGuard Data Exchange verwendet wird. Die auf den Endpoints erzeugten Schlüssel werden auch in der SafeGuard Enterprise Datenbank gespeichert. Die erforderlichen Einstellungen definieren Sie in einer Richtlinie vom Typ Passphrase.

Für weitere Informationen zu SafeGuard Data Exchange, siehe SafeGuard Data Exchange.

Weitere Informationen zu SafeGuard Data Exchange und SafeGuard Portable auf dem Endpoint finden Sie in der SafeGuard Enterprise Benutzerhilfe im Kapitel SafeGuard Data Exchange.

Richtlinieneinstellung Erklärung
Passphrase  
Mindestlänge der Passphrase Legt fest, aus wie vielen Zeichen die Passphrase, aus der der Schlüssel erzeugt wird, mindestens bestehen muss. Der gewünschte Wert kann entweder direkt eingegeben oder durch Betätigen der Richtungstasten vergrößert bzw. verkleinert werden.
Maximallänge der Passphrase Legt fest, aus wie vielen Zeichen die Passphrase maximal bestehen darf. Der gewünschte Wert kann entweder direkt eingegeben oder durch Betätigen der Richtungstasten vergrößert bzw. verkleinert werden.
Mindestanzahl an Buchstaben

Mindestanzahl an Ziffern

Mindestanzahl an Symbolen

Mit diesen Einstellungen wird erreicht, dass eine Passphrase nicht ausschließlich Zeichen, Ziffern oder Sonderzeichen enthält, sondern aus einer Kombination bestehen muss (z. B. „15blume“). Diese Einstellungen sind nur dann sinnvoll, wenn eine Mindestlänge der Passphrase definiert ist, die größer 2 ist.
Tastaturzeile verboten Als Tastaturzeilen werden eingetippte Zeichenreihen wie „123“ oder „qwe“ bezeichnet. Maximal zwei auf der Tastatur nebeneinander liegende Zeichen sind erlaubt. Tastaturspalten beziehen sich nur auf den alphanumerischen Tastaturteil.
Tastaturspalte verboten Als Tastaturspalten werden eingetippte Zeichenreihen wie „xsw2“ oder „3edc“ (nicht aber „xdr5“ oder „cft6“!) bezeichnet. Erlaubt sind maximal zwei in einer Tastaturspalte befindliche Zeichen. Verbieten Sie Tastaturspalten, werden derartige Zeichenkombinationen als Passphrase abgelehnt. Tastaturspalten beziehen sich nur auf den alphanumerischen Tastaturteil.
Drei oder mehr aufeinanderfolgende Zeichen verboten Verboten werden mit der Aktivierung dieser Option Zeichenketten,
  • die im ASCII-Code aufeinander folgen, sowohl in auf- als auch in absteigender Reihenfolge („abc“ oder „cba“).

  • die aus drei oder mehr identischen Zeichen („aaa“ oder „111“) bestehen.

Benutzername als Passphrase verboten Bestimmt, ob Benutzername und Passphrase identisch sein dürfen.

Ja: Windows-Benutzername und Passphrase müssen unterschiedlich sein.

Nein: Benutzer darf seinen Windows-Benutzernamen gleichzeitig als Passphrase verwenden.

Groß-/Kleinschreibung beachten Diese Einstellung wird beim Setzen der Option Benutzername als Passphrase verboten wirksam.

Beispiel: Der Benutzername für einen Anwender lautet „EMaier“. Steht Groß-/Kleinschreibung beachten auf Ja und Benutzername als Passphrase verboten auf Nein, darf Benutzer EMaier keine Variante seines Benutzernamens (z. B. emaier oder eMaiEr) als Passphrase verwenden.