Erzeugen eines Konfigurationspakets für zentral verwaltete Endpoints

Voraussetzungen

  • Prüfen Sie im Benutzer & Computer Navigationsbereich in der Registerkarte Bestand, ob für die Endpoints, die das neue Konfigurationspaket erhalten sollen, ein Wechsel des Unternehmenszertifikats erforderlich ist. Wenn das Feld Aktuelles Unternehmenszertifikat nicht aktiviert ist, unterscheiden sich das derzeit aktive Unternehmenszertifikat in der SafeGuard Enterprise Datenbank und auf dem Computer voneinander. Daher ist ein Wechsel des Unternehmenszertifikats erforderlich.
  1. Klicken Sie im SafeGuard Management Center im Extras Menü auf Konfigurationspakete.
  2. Wählen Sie Pakete für Managed Clients.
  3. Klicken Sie auf Konfigurationspaket hinzufügen.
  4. Geben Sie einen beliebigen Namen für das Konfigurationspaket ein.
  5. Ordnen Sie einen primären SafeGuard Enterprise Server zu (der sekundäre Server ist nicht notwendig).
  6. Falls erforderlich, geben Sie eine Richtliniengruppe an, die auf die Endpoints angewendet werden soll. Diese müssen Sie zuvor im SafeGuard Management Center erstellt haben. Wenn Sie für Aufgaben nach der Installation auf dem Endpoint Service Accounts verwenden möchten, stellen Sie sicher, dass die entsprechende Richtlinieneinstellung in dieser ersten Richtliniengruppe definiert ist, siehe Service Account Listen für die Windows-Anmeldung.
  7. Wenn sich das derzeit aktive Unternehmenszertifikat in der SafeGuard Enterprise Datenbank von dem auf den Endpoints, die das neue Konfigurationspaket erhalten sollen, unterscheidet, wählen Sie die relevante CCO (Company Certificate Change Order). Ist das Feld Aktuelles Unternehmenszertifikat in der Registerkarte Bestand der relevanten Domäne, der OU oder des Computers unter Benutzer & Computer nicht aktiviert, so ist ein Wechsel des Unternehmenszertifikats erforderlich. Informationen zur erforderlichen CCO (Company Certificate Change Order) finden Sie in der Registerkarte CCOs der Funktion Konfigurationspakete im Menü Extras.
    Anmerkung: Die Installation des neuen Konfigurationspakets schlägt fehl, wenn die derzeit aktiven Unternehmenszertifikate in der SafeGuard Enterprise Datenbank und auf dem Endpoint nicht übereinstimmen und keine passende CCO im Paket enthalten ist.
  8. Wählen Sie den Modus für die Transportverschlüsselung, der bestimmt, wie die Verbindung zwischen SafeGuard Enterprise Client und SafeGuard Enterprise Server verschlüsselt wird: Sophos-Verschlüsselung oder SSL-Verschlüsselung.

    Der Vorteil bei SSL ist, dass es ein Standardprotokoll ist und eine schnellere Verbindung aufgebaut werden kann als mit der SafeGuard Transportverschlüsselung. SSL-Verschlüsselung wird standardmäßig ausgewählt. Weitere Informationen zur Absicherung von Transportverbindungen mit SSL finden Sie in der SafeGuard Enterprise Installationsanleitung.

  9. Geben Sie einen Ausgabepfad für das Konfigurationspaket (MSI) an.
  10. Klicken Sie auf Konfigurationspaket erstellen.
    WennSie als Modus für die Transportverschlüsselung die SSL-Verschlüsselung ausgewählt haben, wird die Serververbindung validiert. Wenn die Verbindung fehlschlägt, wird eine Warnungsmeldung angezeigt.

Das Konfigurationspaket (MSI) wird im angegebenen Verzeichnis angelegt. Im nächsten Schritt verteilen Sie das Paket zur Installation an die Endpoints.